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Forschung22. März 2026

Semax kaufen: ACTH-Analogon für die Neuroprotektionsforschung

Semax Peptid (ACTH 4-10 Analogon) in Research-Grade Qualität kaufen. Janoshik-Chargenzertifikat, EU-Versand. BDNF-Modulation in präklinischen Modellen.

Semax kaufen: ACTH-Analogon für die Neuroprotektionsforschung

Semax ist ein synthetisches Heptapeptid, das am Institut für Molekulargenetik der Russischen Akademie der Wissenschaften entwickelt wurde. Als modifiziertes Analogon des ACTH(4-10)-Fragments hat es in der neurowissenschaftlichen Forschung erhebliche Aufmerksamkeit erlangt, insbesondere durch in Tiermodellen beschriebene Effekte auf die BDNF-Expression und neuroprotektive Endpunkte.

Semaxcognitive

Gehirnförderndes nootropes Peptid, abgeleitet von ACTH. Erhöht BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor), verbessert Fokus, Gedächtnis und geistige Klarheit. Weit verbreitet in der russischen klinischen Praxis zur kognitiven Verbesserung.

In Russland ist Semax als registriertes Arzneimittel für kognitive Störungen und Schlaganfall zugelassen. Außerhalb Russlands besitzt Semax keine Marktzulassung; das hier angebotene Material ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt.

Was ist Semax?

Semax ist ein Heptapeptid mit der Aminosäuresequenz:

Met-Glu-His-Phe-Pro-Gly-Pro

Es handelt sich um ein Analogon des Adrenocorticotropin (ACTH)-(4-10)-Fragments; strukturell besteht es aus dem ACTH(4-7)-Fragment (Met-Glu-His-Phe) plus dem C-terminalen Pro-Gly-Pro. Dieses Pro-Gly-Pro-Motiv wird mit einer höheren Stabilität gegenüber enzymatischem Abbau als das native ACTH-Fragment in Verbindung gebracht.

Entscheidend ist, was Semax nicht tut: Trotz seiner Ableitung von ACTH besitzt Semax keine corticotrope Aktivität und stimuliert die Nebennieren nicht zur Cortisolproduktion. Das unterscheidet es von ACTH und macht es für die Neuroforschung besonders interessant.

Warum wird Semax erforscht?

Schlüsselstudien

Dolotov et al. (2006, Brain Research, PMID 16996037): Semax, als ACTH(4-10)-Analogon mit kognitiven Effekten, regulierte in dieser Rattenstudie die Expression von BDNF und des TrkB-Rezeptors im Hippocampus. Eine einzelne Gabe erhöhte die BDNF-Proteinspiegel um etwa das 1,4-Fache, begleitet von einer stärkeren TrkB-Phosphorylierung.

Dolotov et al. (2006, Journal of Neurochemistry, PMID 16635254): Diese Arbeit zeigte, dass Semax spezifisch an Zellen im basalen Vorderhirn der Ratte bindet und dort die BDNF-Proteinspiegel erhöht. Die Befunde stützen die Hypothese eines Einflusses auf neurotrophe Signalwege im Tiermodell.

Medvedeva et al. (2014, BMC Genomics, PMID 24661604): Eine genomweite Transkriptionsanalyse zeigte, dass Semax bei fokaler Hirnischämie im Rattenmodell die Expression von Genen des Immun- und Gefäßsystems beeinflusst.

Bashkatova et al. (2001, Brain Research, PMID 11245825): Im Rattenmodell inkompletter globaler Ischämie war Semax mit einer verringerten übermäßigen Stickstoffmonoxid-Produktion im zerebralen Kortex assoziiert, ein präklinisch beschriebener neuroprotektiver Mechanismus.

Kolbaev et al. (2025, Bulletin of Experimental Biology and Medicine, PMID 41171324): Diese Studie untersuchte den Effekt von Semax auf intrazelluläre Kalziumdynamiken in Rattenneuronen; die Autoren hielten eine Abschwächung des ASIC-vermittelten Kalziumeinstroms als primären Mechanismus für unwahrscheinlich.

Wirkmechanismen

Präklinische Studien untersuchen mehrere neurobiologische Signalwege:

  1. BDNF/TrkB-Modulation: Ein zentraler untersuchter Signalweg. In Rattenmodellen steigerte Semax die Expression von BDNF und seines Rezeptors TrkB im Hippocampus und anderen Hirnregionen. BDNF ist ein Neurotrophin, das mit synaptischer Plastizität, Lernen und Gedächtnis in Verbindung gebracht wird.

  2. NGF-Modulation: In Tiermodellen beeinflusste Semax auch die Expression von Nerve Growth Factor (NGF), einem weiteren Neurotrophin.

  3. NO-Modulation: In Ischämie-Modellen der Ratte war Semax mit einer verringerten übermäßigen Stickstoffmonoxid-Produktion im Gehirn und mit berichteten neurologischen Endpunkten assoziiert.

  4. Genexpression: Transkriptomische Analysen im Rattenmodell zeigten, dass Semax zahlreiche Gene beeinflusst, die an Entzündung, Gefäßfunktion und neuronalem Überleben beteiligt sind (Medvedeva et al. berichteten je nach Zeitpunkt Dutzende veränderter Gene).

  5. Monoamin-Modulation: In präklinischen Untersuchungen gibt es Hinweise auf einen Einfluss von Semax auf dopaminerge und serotonerge Systeme. Ein Bezug zu Aufmerksamkeit oder Stimmung beim Menschen ist damit nicht belegt.

Qualitätskriterien beim Kauf

Semax ist ein Heptapeptid, das präzise synthetisiert werden muss:

  • HPLC-Reinheit: Der Reinheitswert der jeweiligen Charge steht im Chargenzertifikat (siehe CoA-Seite). Die korrekte Sequenz ist entscheidend, da selbst einzelne Aminosäure-Substitutionen die biologische Aktivität verändern können.
  • Massenspektrometrie: Identitätsbestätigung über die Molekülmasse.
  • Chargenzertifikat: Zu jeder Semax-Charge liegt ein Janoshik-Laborbericht vor (vom Hersteller eingereicht), einsehbar auf der CoA-Seite.
  • Peptidgehalt: Angabe des tatsächlichen Peptidgehalts (netto), nicht nur des Bruttogewichts inklusive Gegenionen und Restfeuchte.

Dosierungen in der Forschungsliteratur

Intranasale Verabreichung: In Tiermodellen wurde Semax überwiegend intranasal verabreicht - die Standardroute in den russischen Forschungsarbeiten. Typische intranasale Dosierungen liegen bei etwa 50-250 µg/kg; höhere Dosierungen wurden bei parenteraler Gabe eingesetzt.

Weitere Applikationswege: In Tiermodellen wurden auch parenterale Applikationswege (u.a. intraperitoneal) eingesetzt; in der publizierten Literatur überwiegt jedoch die intranasale Route.

Russische klinische Erfahrung: Als registriertes Arzneimittel wird Semax in Russland als 0,1%- und 1%-Nasentropfen angeboten (registriert seit 1994), was in der Forschung als Dosierungsreferenz herangezogen wird.

Diese Angaben stammen aus der publizierten Literatur und stellen keine Dosierungsempfehlung dar. Es existiert kein in der EU zugelassenes Behandlungsschema für den Menschen.

Lagerung

Semax wird als lyophilisiertes Pulver geliefert:

  • Vor Rekonstitution: Bei -20 °C lagern.
  • Nach Rekonstitution: Gekühlt bei 2-8 °C. Ohne chargenspezifische Stabilitätsstudie lässt sich kein festes Haltbarkeitsdatum garantieren; die Laborpraxis orientiert sich an allgemeinen Verwurf-Konventionen.
  • Rekonstitution: In der Laborpraxis wird häufig bakteriostatisches Wasser verwendet; sanft schwenken, nicht schütteln. Eine validierte Kompatibilität oder Haltbarkeit mit Semax ist damit nicht belegt, das Protokoll sollte ein geeignetes, validiertes Lösungsmittel festlegen.
  • Stabilität: Das C-terminale Pro-Gly-Pro-Fragment wird mit einer erhöhten Resistenz gegenüber enzymatischem Abbau in Verbindung gebracht; wiederholte Frost-Tau-Zyklen sollten dennoch vermieden werden.

Warum Semax bei PeptidesDirect kaufen?

  • Chargenzertifikat: Janoshik-Laborbericht (vom Hersteller eingereicht) zu jeder Charge.
  • Verfügbare Größe: siehe Produktkarte für aktuelle Optionen und Preise.
  • EU-Versand: Bei Lieferungen innerhalb des EU-Zollgebiets kein Zoll und keine Einfuhrgebühren; Lieferung je nach Zielland typischerweise in ein bis vier Werktagen mit Tracking.
  • Research-Grade Qualität: Reinheit pro Charge im Chargenzertifikat dokumentiert.

Semaxcognitive

Gehirnförderndes nootropes Peptid, abgeleitet von ACTH. Erhöht BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor), verbessert Fokus, Gedächtnis und geistige Klarheit. Weit verbreitet in der russischen klinischen Praxis zur kognitiven Verbesserung.

Forschung in Deutschland

Für Forschende in Deutschland gelten beim Bezug von Peptiden besondere regulatorische Rahmenbedingungen, die wir hier kurz einordnen.

Zuständige Behörde
BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) sowie Paul-Ehrlich-Institut für biologische Produkte
Umsatzsteuer
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Versand innerhalb DE
1 bis 2 Werktage via DHL Premium aus dem EU-Lager

Forschungschemikalien fallen in Deutschland nicht unter das Arzneimittelgesetz (AMG), solange keine therapeutischen Wirkversprechen gegenüber Verbrauchern gemacht werden und der Verkauf ausschließlich für Laborzwecke erfolgt. Die Beweislast für eine korrekte Etikettierung als Forschungsprodukt liegt beim Anbieter. Wir kennzeichnen jede Charge mit unserem Farbsystem, leiten das CoA des Produzenten unverändert weiter und dokumentieren die Lieferkette transparent. Bei Fragen zum Rechtsstatus oder zur Anwendung im akademischen Kontext empfehlen wir die direkte Rücksprache mit dem zuständigen Institut für Pharmakologie oder dem rechtswissenschaftlichen Dienst der Hochschule.