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Forschung22. März 2026

SS-31: Was Forscher über Elamipretide wissen sollten

SS-31 (Elamipretide) in Research-Grade Qualität. Fakten zu Wirkmechanismus, FDA-Zulassung, klinischen Studien und Qualitätskriterien für Forscher.

SS-31: Was Forscher über Elamipretide wissen sollten

SS-31 (auch bekannt als Elamipretide, MTP-131 oder Bendavia) ist ein mitochondrial gezieltes Tetrapeptid, das in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit in der biomedizinischen Forschung gewonnen hat. Am 19 September 2025 erteilte die FDA der pharmazeutischen Formulierung (FORZINITY) eine beschleunigte Zulassung in den USA, eng begrenzt auf die Verbesserung der Muskelkraft bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit Barth-Syndrom ab einem Körpergewicht von 30 kg. Diese Zulassung gilt ausschließlich in den USA und nur für diese Indikation, jede andere Anwendung und das Research-Grade-Peptid selbst bleiben investigational. Für Forscher stellt sich die Frage: Was unterscheidet Research-Grade SS-31 vom zugelassenen Medikament, und worauf kommt es bei der Beschaffung an?

SS-31longevity

Mitochondrien-gezieltes Tetrapeptid (Elamipretid), das Cardiolipin stabilisiert und die ROS-Bildung an der Quelle verhindert.

Struktur und biochemische Eigenschaften

SS-31 ist ein synthetisches Tetrapeptid mit der Sequenz:

D-Arg-2',6'-dimethylTyr-Lys-Phe-NH2

Die Struktur wurde gezielt für die Aufnahme in Mitochondrien entworfen. Zwei Eigenschaften sind dabei zentral:

Positive Ladung: Die kationischen Reste von SS-31 begünstigen elektrostatische Wechselwirkungen mit anionischen, cardiolipinhaltigen Membranen. Anders als bei lipophilen Kationen wie MitoQ wurde die Aufnahme von SS-31 in Studien als unabhängig vom mitochondrialen Membranpotenzial beschrieben.

Amphipathischer Charakter: Die aromatischen Reste (Phenylalanin und 2',6'-Dimethyltyrosin) schirmen die positive Ladung teilweise ab und ermöglichen so die Passage durch Zellmembranen. Der amphipathische Aufbau, hydrophobe und hydrophile Bereiche, erlaubt sowohl Membraninteraktion als auch Löslichkeit im wässrigen Milieu.

Warum D-Arginin?

Die Verwendung von D-Arginin (statt L-Arginin) erhöht die Resistenz gegenüber Peptidasen und verlängert die biologische Halbwertszeit. Das ist ein typisches Designprinzip für synthetische Peptide, die enzymatisch stabil sein sollen.

Wirkmechanismus: Cardiolipin-Bindung

Der zentrale Wirkmechanismus von SS-31 beruht auf der selektiven Bindung an Cardiolipin, ein Phospholipid, das fast ausschließlich in der inneren Mitochondrienmembran vorkommt. Cardiolipin spielt eine strukturelle und funktionelle Rolle bei der Organisation der Atmungskettenkomplexe und der Aufrechterhaltung der Cristae-Struktur.

Was SS-31 an Cardiolipin bewirkt:

  • Stabilisierung der Cristae-Architektur: Die Bindung schützt Cardiolipin vor oxidativer Schädigung und hält dadurch die räumliche Organisation der Atmungskette aufrecht.
  • Reduktion von ROS-Produktion: Durch die Stabilisierung der Elektronentransportkette wird die Leckage von Elektronen verringert, was die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies reduziert.
  • Erhalt der ATP-Synthese: Die intakte Cristae-Struktur und das stabilisierte Membranpotenzial unterstützen die oxidative Phosphorylierung.
  • Modulation der Membranelektrostatik: Eine biophysikalische Studie aus 2020 fand, dass SS-31 die Oberflächenelektrostatik in Modell- und Mitochondrienmembranen veränderte. Die Autoren schlugen mehrere mögliche nachgeschaltete Mechanismen vor, eine verstärkte Assemblierung cardiolipinabhängiger Proteinkomplexe wurde jedoch nicht direkt nachgewiesen.

Kontextabhängige präklinische Befunde

SS-31 lokalisiert primär an der inneren Mitochondrienmembran und nicht in der Matrix. Einige ungestresste Kontrollmodelle zeigten kaum Veränderungen bei ausgewählten mitochondrialen Messgrößen, während andere Studien Effekte in Kontrollzellen berichteten. Diese modellspezifischen Beobachtungen belegen nicht, dass SS-31 keinen Effekt auf normal funktionierende Mitochondrien hat.

FDA-Zulassung: FORZINITY für das Barth-Syndrom

Am 19 September 2025 erteilte die FDA die beschleunigte Zulassung für FORZINITY (Elamipretide-Injektion) zur Verbesserung der Muskelkraft bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit Barth-Syndrom ab einem Körpergewicht von 30 kg.

Was ist das Barth-Syndrom?

Das Barth-Syndrom (BTHS) ist eine seltene, X-chromosomal vererbte mitochondriale Erkrankung, die etwa 150 Personen in den USA betrifft. Ursache sind Mutationen im TAFAZZIN-Gen, das für die Cardiolipin-Remodellierung zuständig ist. Die Folge: abnormes Cardiolipin, gestörte Mitochondrienfunktion, Kardiomyopathie, Skelettmuskelschwäche und Neutropenie.

Warum ist die Zulassung relevant?

  • Erste FDA-zugelassene Therapie für das Barth-Syndrom
  • Erster FDA-zugelassener mitochondrialer Cardiolipin-Binder, wobei die fortgesetzte Zulassung eine bestätigende Verifizierung des klinischen Nutzens voraussetzt

Wichtige Einschränkung: Die FDA erklärt, dass die beschleunigte Zulassung auf einer Verbesserung der Knieextensorkraft beruht, einem intermediären klinischen Endpunkt. Die fortgesetzte Zulassung kann von der Verifizierung und Beschreibung des klinischen Nutzens abhängen. Das FDA-Zulassungsschreiben vom 19 September 2025 sah den Beginn der bestätigenden Studie für März 2026 und den Studienabschluss für September 2029 vor.

TAZPOWER-Studie: Die Zulassungsgrundlage

Zur Zulassungsevidenz gehörte TAZPOWER, eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie mit 12 Patienten mit genetisch bestätigtem Barth-Syndrom, gefolgt von einer einarmigen offenen Verlängerungsphase. Die randomisierte Phase erreichte weder den primären Sechs-Minuten-Gehtest- noch den Fatigue-Endpunkt. Die Knieextensorkraft war ein sekundärer Endpunkt, zeigte während der randomisierten Phase keinen Anstieg und stieg nur während der unkontrollierten Verlängerung an. Die FDA nutzte den Kraftbefund aus der Verlängerungsphase als intermediären klinischen Endpunkt für die beschleunigte Zulassung, die fortgesetzte Zulassung kann von einer bestätigenden Verifizierung des klinischen Nutzens abhängen.

Studiendesign:

  • Phase-2-Studie mit Cross-Over-Design
  • 40 mg Elamipretide subkutan täglich in der Studie verabreicht
  • 192 Wochen offene Verlängerung (Open-Label Extension); acht Teilnehmer erreichten Woche 168, drei erreichten Woche 192

Ergebnisse aus der unkontrollierten offenen Verlängerung:

  • 6-Minuten-Gehtest: Kumulative Verbesserung von 96,1 Metern gegenüber dem OLE-Baseline (p = 0,003)
  • Muskelkraft: Die Knieextensorkraft nahm während der unkontrollierten Verlängerung zu. Sie war ein sekundärer Endpunkt in der randomisierten Phase, wo kein Anstieg beobachtet wurde.
  • Kardiale Parameter: Klinisch bedeutsame Verbesserungen des linksventrikulären enddiastolischen und endsystolischen Volumens sowie des Schlagvolumens
  • Biomarker: Signifikante Abnahme des MLCL:CL-Verhältnisses (ein erhöhtes Verhältnis ist pathognomonisch für BTHS)
  • Fatigue: Die mittleren BTHS-SA-Total-Fatigue-Werte lagen unter dem Baseline-Wert, die Veränderung in Woche 168 war jedoch statistisch nicht signifikant (P = 0,21).

Sicherheit in TAZPOWER: Zehn Patienten traten in die OLE ein, acht erreichten den 168-Wochen-Besuch. Elamipretide wurde gut vertragen. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse waren Injektionsstellenreaktionen.

Weitere klinische Studien

SS-31/Elamipretide wird über das Barth-Syndrom hinaus in mehreren Indikationen untersucht.

MMPOWER-3: Primäre Mitochondriale Myopathie

Die pivotale Phase-3-Studie MMPOWER-3 untersuchte Elamipretide bei 218 Patienten mit genetisch bestätigter primärer mitochondrialer Myopathie (PMM). Ergebnis: Die primären Endpunkte (6-Minuten-Gehtest und Fatigue-Score) wurden nicht erreicht. Die Differenz zwischen Elamipretide und Placebo betrug -3,2 Meter im 6MWT (p = 0,69).

Eine vorab spezifizierte, explorative Genotyp-Subgruppenanalyse, die eine Post-hoc-Korrektur von drei falsch klassifizierten Teilnehmern einbezog, fand ein nominelles 6MWT-Signal bei Teilnehmern mit pathogenen Varianten der Kern-DNA (nDNA), während die Subgruppe mit mitochondrialer DNA (mtDNA) keinen Unterschied zu Placebo zeigte. Da dies ein exploratives Subgruppenergebnis war und keine Multiplizitätskorrektur erfolgte, ist es hypothesengenerierend und nicht bestätigend, die späteren Analysen spezifischer nDNA-Genotypen waren Post-hoc.

ReCLAIM und ReNEW: Trockene altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Die Phase-1-Studie ReCLAIM, eine offene Sicherheitsstudie, untersuchte subkutane Elamipretide-Injektionen bei intermediärer AMD und geographischer Atrophie. Die nachfolgende randomisierte, placebokontrollierte Phase-2-Studie ReCLAIM-2 erreichte keinen der beiden primären Endpunkte, weder die Veränderung der bestkorrigierten Sehschärfe bei schwacher Beleuchtung noch die wurzeltransformierte Fläche der geographischen Atrophie. Nominelle explorative Befunde zur Ellipsoid-Zone flossen in die weitere Studienplanung ein, waren aber kein bestätigender Wirksamkeitsnachweis. Die Phase-3-Studie ReNEW (NCT06373731) erreichte im März 2025 die 50%-Marke der geplanten 360 Teilnehmer. Primärer Endpunkt ist die Änderungsrate des makulären Photorezeptorverlusts, gemessen per SD-OCT und Ellipsoid-Zone-Mapping. Es handelt sich um eine 96-wöchige randomisierte Studie, das Register führt sie als aktiv und nicht mehr rekrutierend, mit geschätztem primärem Abschluss 2027, nicht 2026 (ClinicalTrials.gov NCT06373731, geprüft Juli 2026).

ReGAIN wurde als zweite Studie im Phase-3-Programm zur trockenen AMD beschrieben. Hier wird keine Register-ID genannt, daher wird kein aktueller Rekrutierungs- oder Abschluss-Zeitrahmen behauptet.

PROGRESS-HF: Herzinsuffizienz

Die Phase-2-Studie PROGRESS-HF untersuchte Elamipretide bei Patienten mit Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF). Elamipretide wurde gut vertragen, verbesserte aber das linksventrikuläre endsystolische Volumen nach vier Wochen nicht signifikant gegenüber Placebo.

Sicherheitsprofil

Das Sicherheitsprofil von SS-31/Elamipretide ist über mehrere klinische Studien hinweg konsistent dokumentiert.

MMPOWER-2-Sicherheit (n = 30): In dieser Crossover-Studie waren die häufigsten Injektionsstellenreaktionen während der Elamipretide-Behandlung Erythem (57%), Pruritus (47%), Schmerz (20%), Urtikaria (20%) und Irritation (10%). Die meisten waren mild, wobei einige moderate Reaktionen auftraten. Dies sind MMPOWER-2-spezifische Raten, keine gepoolten Raten über das gesamte klinische Programm.

Injektionsstellenreaktionen waren im Allgemeinen mild und selbstlimitierend und konnten in der TAZPOWER-Studie mit oralen Antihistaminika oder topischen Kortikosteroiden behandelt werden.

Intravenöse Verabreichung: Frühe Studien nutzten unterschiedliche historische Dosierschemata. MMPOWER verabreichte 0,01, 0,1 oder 0,25 mg/kg/h über zwei Stunden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Eine separate HFrEF-Dosisfindungsstudie verabreichte einzelne vierstündige Infusionen von 0,005, 0,05 oder 0,25 mg/kg/h. Dies waren Studienprotokolle, keine Handhabungsanweisungen für Research-Grade-Material.

Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten im Programm auf: In der Phase-3-Studie MMPOWER-3 wurden sie bei 5 von 109 Elamipretide-Teilnehmern gegenüber 3 von 109 unter Placebo berichtet, wobei keines als behandlungsbedingt eingestuft wurde, und die FORZINITY-Fachinformation warnt vor schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen. Korrekt ist daher die Aussage, dass keine behandlungsbedingten Todesfälle berichtet wurden, nicht dass überhaupt keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse auftraten.

Research-Grade SS-31 vs. FORZINITY: Wichtige Unterschiede

Für Forscher ist die Abgrenzung zwischen dem zugelassenen Medikament und dem Research-Grade-Peptid wesentlich.

Regulatorischer Status
FORZINITY (zugelassen)
FDA-zugelassen für BTHS
Research-Grade SS-31
Nur für Forschungszwecke (RUO)
Herstellung
FORZINITY (zugelassen)
GMP-Produktion, pharmazeutische Qualität
Research-Grade SS-31
Research-Grade, nicht für klinische Anwendung
Verwendungszweck
FORZINITY (zugelassen)
Patienten mit Barth-Syndrom ab 30 kg, unter der zugelassenen US-Fachinformation
Research-Grade SS-31
Ausschließlich In-vitro-Laborforschung, keine Verabreichung an Mensch oder Tier
Zugang
FORZINITY (zugelassen)
Nur auf Rezept, über Spezialapotheke
Research-Grade SS-31
Für Forschungszwecke erhältlich

Regulatorische Klarstellung

Research-Grade SS-31 ist kein zugelassenes Arzneimittel und nicht für den menschlichen Gebrauch bestimmt. Die FDA-Zulassung von FORZINITY bezieht sich ausschließlich auf das pharmazeutische Präparat in der zugelassenen Indikation.

Qualitätskriterien beim Kauf

Wer SS-31 für die Forschung beschafft, sollte auf analytische Transparenz achten.

Reinheitsprüfung

Ein aussagekräftiges CoA sollte die getestete Charge identifizieren und die tatsächlich durchgeführten Methoden und Ergebnisse angeben, etwa HPLC-Reinheit und massenspektrometrische Identitätsbestätigung. Peptidgehalt, Wassergehalt und Salz- oder Gegenion-Identität erfordern separate Messungen und sollten nicht ohne Angabe unterstellt werden. Ein Prüfbericht eines Drittlabors verbessert die Rückverfolgbarkeit, aber auch die beauftragende Partei und die Probenherkunft sollten offengelegt werden.

Lagerung: Befolgen Sie die dokumentierten, chargenspezifischen Lagerhinweise des Lieferanten für das ungeöffnete lyophilisierte Material. Nach der Rekonstitution nur eine validierte, assayspezifische Stabilitäts- und Handhabungsprozedur verwenden, Research-Grade SS-31 hat keine universelle Temperatur- oder Haltbarkeitsangabe nach Rekonstitution.

EU-Versand: Für Forscher innerhalb des EU-Zollgebiets vermeidet die Beschaffung innerhalb der EU die Einfuhrabfertigung und verkürzt tendenziell die Transitzeit. PeptidesDirect versendet aus der EU mit Tracking, aktuelle zielland-spezifische Schätzungen finden sich auf der Versandseite.

Mechanistischer Vergleich mit anderen Forschungssubstanzen

SS-31 hat vorgeschlagene Forschungsmechanismen, die sich von denen unterscheiden, die für MOTS-c, Epitalon und NAD+ diskutiert werden. Dieser Artikel nennt keine kontrollierte Evidenz, die Wirksamkeit, Sicherheit oder Synergie einer Kombination von SS-31 mit einer dieser Substanzen belegt. Die folgenden Vergleiche sind rein mechanistisch und keine Empfehlungen für eine Kombinationsanwendung.

SS-31 und NAD+: unterschiedliche Forschungsziele

SS-31 wird im Hinblick auf cardiolipinbezogene Effekte an der inneren Mitochondrienmembran untersucht, während NAD+ ein Coenzym in Redox- und Signalprozessen ist. Dies ist ein Vergleich von Forschungszielen, kein Nachweis, dass eine Kombinationsanwendung vorteilhaft oder sicher ist.

SS-31 und MOTS-c: MOTS-c ist ein mitochondrial kodiertes Peptid, das in der Forschung mit AMPK-Aktivierung und metabolischer Anpassung in Verbindung gebracht wird. Seine vorgeschlagene Rolle im metabolischen Signaling unterscheidet sich von den cardiolipinbezogenen Membraneffekten von SS-31, ein Nutzen einer Kombinationsanwendung ist hier nicht belegt.

SS-31 und Epitalon: Epitalon wird in der Alternsforschung im Zusammenhang mit telomerbezogenen Hypothesen diskutiert. Diese Hypothesen unterscheiden sich vom vorgeschlagenen mitochondrialen Membranmechanismus von SS-31, ein Nutzen einer Kombinationsanwendung ist hier nicht belegt.

SS-31longevity

Mitochondrien-gezieltes Tetrapeptid (Elamipretid), das Cardiolipin stabilisiert und die ROS-Bildung an der Quelle verhindert.

Häufige Fragen

SS-31 bestellen

Wer SS-31 für die Forschung beschafft, sollte auf chargenbezogene Drittlabor-Prüfberichte achten, die die durchgeführten Tests angeben und die beauftragende Partei sowie die Probenherkunft offenlegen, auf EU-Versand mit Tracking und auf transparente Qualitätsdokumentation. Die klare Abgrenzung zwischen Research-Grade-Peptid und dem zugelassenen Medikament FORZINITY ist ein Zeichen für einen seriösen Anbieter.

SS-31longevity

Mitochondrien-gezieltes Tetrapeptid (Elamipretid), das Cardiolipin stabilisiert und die ROS-Bildung an der Quelle verhindert.

Forschung in Deutschland

Für Forschende in Deutschland gelten beim Bezug von Peptiden besondere regulatorische Rahmenbedingungen, die wir hier kurz einordnen.

Zuständige Behörde
BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) sowie Paul-Ehrlich-Institut für biologische Produkte
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Forschungschemikalien fallen in Deutschland nicht unter das Arzneimittelgesetz (AMG), solange keine therapeutischen Wirkversprechen gegenüber Verbrauchern gemacht werden und der Verkauf ausschließlich für Laborzwecke erfolgt. Die Beweislast für eine korrekte Etikettierung als Forschungsprodukt liegt beim Anbieter. Wir kennzeichnen jede Charge mit unserem Farbsystem, leiten das CoA des Produzenten unverändert weiter und dokumentieren die Lieferkette transparent. Bei Fragen zum Rechtsstatus oder zur Anwendung im akademischen Kontext empfehlen wir die direkte Rücksprache mit dem zuständigen Institut für Pharmakologie oder dem rechtswissenschaftlichen Dienst der Hochschule.