
GHK-Cu
Kupfer-Tripeptid-Komplex für Hautregenerations- und Anti-Aging-Forschung. Stimuliert die Kollagensynthese, beschleunigt die Wundheilung und reduziert feine Linien. Einer der am besten erforschten Wirkstoffe in der dermatologischen Peptidforschung.
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Laborbericht (COA)
GHK-Cu (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin:Kupfer(II)) ist ein natürlich vorkommendes kupferbindendes Tripeptid, das in menschlichem Plasma, Speichel und Urin gefunden wird. Erstmals in den 1970er Jahren von Dr. Loren Pickart identifiziert, wurde GHK-Cu umfangreich für seine bemerkenswerte Fähigkeit erforscht, Gewebeumgestaltung, Wundheilung und Anti-Aging-Effekte zu fördern. Die Plasmaspiegel von GHK-Cu sinken mit zunehmendem Alter signifikant - von etwa 200 ng/ml im Alter von 20 Jahren auf 80 ng/ml mit 60 Jahren - eine Reduktion, die mit verminderter Regenerationsfähigkeit korreliert.
Der Wirkmechanismus konzentriert sich auf das Kupferion, das für zahlreiche enzymatische Prozesse essentiell ist. GHK-Cu liefert bioverfügbares Kupfer an Zellen und aktiviert kupferabhängige Enzyme einschließlich Superoxiddismutase (SOD), Cytochrom-c-Oxidase und Lysyloxidase. Diese Enzyme sind fundamental für die Antioxidantien-Abwehr, zelluläre Energieproduktion bzw. Kollagen-Quervernetzung. Das Peptid selbst moduliert die Expression von über 4.000 Genen, wobei die meisten Veränderungen eine Verschiebung hin zu einem regenerativeren Phänotyp begünstigen.
Hautforschung stellt die am gründlichsten dokumentierte Anwendung dar. GHK-Cu stimuliert die Kollagensynthese (Typen I, III und V), Glykosaminoglykan-Produktion und Decorin-Expression. Es fördert zudem die Synthese von Metalloproteinasen, die beschädigte extrazelluläre Matrixkomponenten entfernen und so gealtertes oder vernarbtes Gewebe effektiv umgestalten. Studien belegen Verbesserungen bei Hautdicke, Elastizität, Festigkeit und Reduktion feiner Linien in behandelter Haut.
Wundheilungsforschung zeigt, dass GHK-Cu die Kontraktion beschleunigt, die Re-Epithelialisierung verbessert und die Granulationsgewebebildung fördert. Das Peptid rekrutiert Makrophagen und Mastzellen zu Wundstellen, fördert Angiogenese und stimuliert Nervenwachstum - alles entscheidende Komponenten der Heilungskaskade. Diese Effekte wurden über verschiedene Wundmodelle dokumentiert, einschließlich Verbrennungen, chirurgischer Inzisionen und chronischer Ulzera.
Entzündungshemmende und antioxidative Forschung hat gezeigt, dass GHK-Cu oxidativen Schaden durch Hochregulation antioxidativer Enzyme und Unterdrückung pro-inflammatorischer Zytokine einschließlich IL-6 und TNF-alpha reduziert. Das Peptid hemmt zudem die Bildung reaktiver Carbonylspezies, die zu Proteinglykation und Gewebealterung beitragen.
Haarfollikelforschung deutet darauf hin, dass GHK-Cu die Anagenphase (Wachstumsphase) des Haarzyklus durch Stimulation dermaler Papillazellen und Förderung der Durchblutung der Follikeleinheit verlängern könnte.
Zur Rekonstitution in bakteriostatischem Wasser unter steriler Technik lösen. Die resultierende Lösung sollte eine charakteristische blaue Farbe vom Kupferkomplex aufweisen. Bei 2-8°C lagern und innerhalb von 4 Wochen verbrauchen.
PeptidesDirect GHK-Cu ist per HPLC und Massenspektrometrie bei ≥98% Reinheit verifiziert. Analysezertifikat enthalten. EU-Versand mit temperaturkontrollierter Verpackung.
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