
Essigsäure-Wasser
Verdünntes 0,6% Essigsäure-Lösungsmittel bei etwa pH 3,8, zur Rekonstitution von Forschungspeptiden, die in normalem bakteriostatischem Wasser trüb bleiben, etwa IGF-1 LR3 und Cagrilintid. Zweischritt-Protokoll. Jedes Fläschchen ist versiegelt und gebrauchsfertig.
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0,6% Essigsäure
Steriles Wasser mit etwa 0,6% Essigsäure, das verdünnte Säure-Lösungsmittel für Peptide, die sich in normalem bakteriostatischem Wasser nicht klar lösen.
Etwa pH 3,8
Ein leicht saurer pH (etwa 3,8), der basische Peptid-Reste protoniert und sie von ihrem isoelektrischen Punkt wegschiebt, was die Löslichkeit verbessert.
Für schwer lösliche Peptide
Das Mittel der Wahl, wenn ein Peptid wie IGF-1 LR3 oder Cagrilintid in bakteriostatischem Wasser trüb bleibt. Die meisten Peptide brauchen es nicht.
Zweischritt-Rekonstitution
Das Pulver zuerst in einer kleinen Menge Essigsäure-Wasser lösen, dann mit bakteriostatischem Wasser auf das Zielvolumen auffüllen.
Gekühlter Versand
Versand aus EU-Lager in isolierter Verpackung, damit das Fläschchen intakt und einsatzbereit ankommt.
Forschungsbereiche
Was ist Essigsäure-Wasser
Essigsäure-Wasser ist kein Peptid. Es ist ein Rekonstitutions-Lösungsmittel: steriles Wasser mit etwa 0,6% Essigsäure, was einen leicht sauren pH um 3,8 ergibt. Es existiert für eine Aufgabe: das Auflösen der wenigen Forschungspeptide, die in normalem bakteriostatischem Wasser nicht vollständig klar werden.
Die meisten lyophilisierten Peptide lösen sich sauber in nahezu neutralem bakteriostatischem Wasser (etwa pH 5,7). Einige sind bei diesem pH schlecht löslich und werden trüb oder gelieren. Für diese protoniert eine kleine Menge verdünnte Essigsäure die basischen Seitenketten, bewegt das Molekül vom isoelektrischen Punkt weg und lässt es sich richtig lösen.
Welche Peptide es brauchen
Essigsäure-Wasser ist ein Spezial-Lösungsmittel, kein Standard. Es ist die belegte Wahl für eine kurze Liste:
- IGF-1 LR3, wo Hersteller-Datenblätter die Rekonstitution in verdünnter Essigsäure vorschreiben, bevor aufgefüllt wird.
- Cagrilintid, ein Peptid der Amylin-Klasse, dessen zugelassene Analoga bei saurem pH formuliert werden, um in Lösung zu bleiben.
Langkettige oder hydrophobe Peptide, die in bakteriostatischem Wasser trüb bleiben, können ebenfalls profitieren. Alles andere, einschließlich BPC-157, TB-500, CJC-1295 und die Kupferpeptide, sollte normales bakteriostatisches Wasser verwenden. Kupferpeptide wie GHK-Cu nicht ansäuern.
Anwendung
Die Standardmethode ist eine Zweischritt-Rekonstitution. Ein kleines Volumen Essigsäure-Wasser aufziehen (typisch 0,1 bis 0,2 mL) und langsam an der Wand des Peptid-Fläschchens einspritzen. Das Pulver ohne Schütteln lösen lassen. Sobald es klar ist, mit bakteriostatischem Wasser auf das Zielvolumen auffüllen. So bleibt die fertige Lösung nur leicht sauer und das Peptid geht trotzdem in Lösung.
Oft zusammen erforscht
Wird als saures Lösungsmittel für die spezifischen Peptide verwendet, die sich in bakteriostatischem Wasser allein nicht lösen.
Rekonstitution in verdünnter Essigsäure nach Hersteller-Protokoll
Long R3 Variante des Insulin-like Growth Factor 1, modifiziert für reduzierte IGFBP-Bindung und ~20-30 Stunden Halbwertszeit. Erforscht für Zellproliferation, Hypertrophie und metabolische Signalwege. ≥98% Reinheit.
Peptid der Amylin-Klasse, bei saurem pH formuliert
Lang wirkendes Amylin-Analog fuer woechentliche Saettigung und Appetitkontrolle untersucht. Phase-3 REDEFINE-Studien abgeschlossen, NDA bei FDA seit Dezember 2025. Mechanismus unabhaengig von GLP-1-Agonisten.
Das nahezu neutrale Standard-Lösungsmittel für die meisten Peptide
USP-Qualität steriles Wasser mit 0,9% Benzylalkohol (nahezu neutral, ~pH 5,7) - das Standard-Lösungsmittel zur Rekonstitution lyophilisierter Peptide. Unverzichtbares Zubehör für jede Peptidforschung. Jedes Fläschchen ist versiegelt und gebrauchsfertig.
Dokumentation
Materialspezifikation
Zusammensetzung
Form
pH
Anwendung
Lagerung (versiegelt)
Lagerung (nach erster Punktion)
CoA
Referenzstandards
Für Forschungspeptide gibt es keine offizielle pH-Spezifikation pro Peptid. Die relevanten, belegten Anker sind das Hersteller-Datenblatt für LR3 IGF-1 (Rekonstitution in 100 mM Essigsäure) und die saure Formulierung zugelassener Amylin-Analoga. Das allgemeine Prinzip ist Ladung-Gegensatz-Lösungsmittel: basische, schwer lösliche Peptide lösen sich besser in einer kleinen Menge verdünnter Säure.
Nur für Forschungszwecke
Dieses Material wird ausschließlich für die In-vitro-Forschung und den Laborgebrauch verkauft. Nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr, medizinische, kosmetische oder Haushaltsanwendungen bestimmt. Nur für professionelle Laborumgebungen geeignet.