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Forschung25. Februar 2026

Longevity Peptide: SS-31, MOTS-c, KLOW-80, Epitalon & NAD+

Die besten Longevity Peptide für die Anti-Aging-Forschung: KLOW-80, SS-31 Elamipretide, MOTS-c, Epitalon, NAD+ und Thymalin im wissenschaftlichen Vergleich.

Wer sich mit den biologischen Mechanismen des Alterns befasst, stolpert unweigerlich über eine Handvoll Peptide, die in der aktuellen Forschung immer wieder auftauchen. Mitochondriale Peptide, Telomerase-Aktivatoren, metabolische Regulatoren -- sie alle greifen an unterschiedlichen Stellen in den Alterungsprozess ein. Hier stellen wir die relevantesten Kandidaten vor, die wir bei PeptidesDirect in Research-Grade Qualität mit Janoshik COA führen.

Altern hat messbare Ursachen

Die Hallmarks of Aging

Altern ist kein einheitlicher Vorgang. Es sind mehrere Prozesse, die parallel ablaufen und sich gegenseitig beschleunigen: mitochondriale Dysfunktion, Telomer-Verkürzung, sinkende NAD+-Spiegel, chronische Entzündung auf niedrigem Niveau. Die sogenannten "Hallmarks of Aging" beschreiben diese Prozesse systematisch. Longevity Peptide sind deshalb interessant, weil sie an genau diesen Knotenpunkten ansetzen -- nicht breit und unspezifisch, sondern mit klar definierten molekularen Zielen.

Unser Longevity-Sortiment

KLOWregeneration

4-in-1 Anti-Aging Peptidmischung: GHK-Cu 50mg + BPC-157 10mg + TB-500 10mg + KPV 10mg. Fördert Kollagensynthese, Geweberegeneration, Hautreparatur und entzündungshemmende Signalwege.

SS-31longevity

Mitochondrien-gezieltes Tetrapeptid (Elamipretid), das Cardiolipin stabilisiert und die ROS-Bildung an der Quelle verhindert.

MOTS-clongevity

Mitochondrial abgeleitetes Signalpeptid (16 Aminosäuren), das die Wirkungen von Sport auf zellulärer Ebene nachahmt. Aktiviert AMPK, verbessert die Glukoseaufnahme und steigert den Fettstoffwechsel - ein Schlüsselwerkzeug in der Stoffwechsel- und Langlebigkeitsforschung.

Epitalonlongevity

Tetrapeptid (Ala-Glu-Asp-Gly), das Telomerase aktiviert - das Enzym, das für die Erhaltung der Telomerlänge verantwortlich ist. Eines der am meisten erforschten Peptide in der Langlebigkeitsforschung, entwickelt von Prof. Khavinson am St. Petersburger Institut für Bioregulierung.

NAD+longevity

Essentielles zelluläres Coenzym, das mit dem Alter abnimmt. Treibt den Energiestoffwechsel in jeder Zelle an, aktiviert Sirtuine (Langlebigkeitsgene) und unterstützt die DNA-Reparatur. Ein Grundpfeiler der Alterns- und Langlebigkeitsforschung.

Thymalinlongevity

Thymus-abgeleitetes Immunpeptid, entwickelt von Prof. Khavinson. Stellt die T-Zell-Funktion und Thymusaktivität wieder her, die mit dem Alter natürlich abnehmen. Über 40 Jahre klinischer Einsatz in Russland für Immununterstützung und Anti-Aging-Forschung.

KLOW-80 -- Multi-Target statt Einzelpeptid

KLOW-80 verfolgt einen anderen Ansatz als die übrigen Produkte in dieser Kategorie. Statt einen einzelnen Pathway zu adressieren, kombiniert der Blend mehrere Komponenten, die sich gegenseitig verstärken sollen. Das macht ihn vor allem für Forschungsgruppen interessant, die einen breiteren Longevity-Ansatz untersuchen, ohne aufwändige Kombinationsprotokolle mit Einzelpeptiden aufsetzen zu müssen.

Alle Komponenten sind in Research-Grade Qualität formuliert und Janoshik-verifiziert.

SS-31 / Elamipretide -- direkt an der Mitochondrienmembran

SS-31 (auch Elamipretide oder Bendavia genannt) ist ein zellpermeables Tetrapeptid, das sich gezielt in der inneren Mitochondrienmembran anreichert. Dort bindet es an Cardiolipin -- ein Phospholipid, das für die Integrität der Elektronentransportkette entscheidend ist.

Was passiert bei dieser Bindung konkret? SS-31 stabilisiert die Cristae-Struktur, also die charakteristischen Einfaltungen der inneren Membran. Dadurch läuft die oxidative Phosphorylierung effizienter, die Zelle produziert mehr ATP bei weniger ROS-Leckage. Gleichzeitig wird die Freisetzung von Cytochrom c gehemmt, was apoptotische Signalkaskaden unterdrückt.

Klinische Studien

Das Peptid befindet sich in klinischen Phase-III-Studien für das Barth-Syndrom. Weitere Forschungsfelder sind Herzinsuffizienz, renale Ischämie und altersbedingte mitochondriale Dysfunktion.

Mit 50 mg pro Vial bieten wir eine Dosierung, die für längere Forschungsprojekte ausreicht.

MOTS-c -- wenn Mitochondrien mit dem Zellkern sprechen

MOTS-c (Mitochondrial Open Reading Frame of the 12S rRNA-c) besteht aus 16 Aminosäuren und wird direkt von der mitochondrialen DNA kodiert. Das macht es zu einem sogenannten "Mitochondrial-Derived Peptide" (MDP) -- also einem Signalmolekül, das die Kommunikation zwischen Mitochondrien und Zellkern vermittelt.

Der wichtigste Downstream-Effekt ist die Aktivierung von AMPK, dem zentralen metabolischen Energiesensor der Zelle. Darüber hinaus greift MOTS-c in den Folatzyklus ein, verbessert die Insulinsensitivität und beeinflusst die Genexpression im Zellkern auf epigenetischer Ebene.

Exercise-Mimetic

Die MOTS-c-Spiegel im Blut sinken mit zunehmendem Alter deutlich ab. In Tiermodellen führte eine Supplementierung zu verbesserter metabolischer Gesundheit, höherer Belastungstoleranz und Schutz vor altersbedingter Insulinresistenz. Das Peptid wird deshalb manchmal als "Exercise-Mimetic" bezeichnet, weil es ähnliche Stoffwechselwege aktiviert wie körperliche Bewegung.

Unser Angebot: 40 mg pro Vial.

Epitalon -- Telomere und Pinealdrüse

Epitalon (auch Epithalon oder Epithalone) ist ein synthetisches Tetrapeptid mit der Sequenz Ala-Glu-Asp-Gly. Es geht auf die jahrzehntelange Arbeit von Professor Vladimir Khavinson am Institut für Bioregulation und Gerontologie in St. Petersburg zurück.

Der primäre Mechanismus: Epitalon induziert die Expression von hTERT, der katalytischen Untereinheit der humanen Telomerase. In Zellkulturstudien wurde eine messbare Verlängerung der Telomere nachgewiesen. Parallel dazu stimuliert Epitalon die Melatoninproduktion in der Pinealdrüse und erhöhte in Studien die Aktivität antioxidativer Enzyme wie SOD und Katalase.

Was Epitalon von anderen Peptiden in dieser Liste unterscheidet, ist die Länge der verfügbaren Daten: In einer der längsten Peptidstudien überhaupt wurde es über 15 Jahre an älteren Probanden in Russland untersucht. Die Ergebnisse zu Mortalität und Biomarkern des Alterns waren bemerkenswert, auch wenn die Studienqualität nach westlichen Standards diskutiert wird. Dosierung: 10 mg pro Vial.

NAD+ -- kein Peptid, aber zentral

NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist an über 500 enzymatischen Reaktionen beteiligt. Es ist der obligate Kofaktor der Sirtuine (SIRT1-7), dient als Substrat für PARP-Enzyme bei der DNA-Reparatur und ist essentiell für den Citratzyklus und die Elektronentransportkette.

Warum NAD+ in der Longevity-Forschung so präsent ist

Die zellulären NAD+-Spiegel sinken mit dem Alter um bis zu 50%. Dieser Rückgang korreliert mit nachlassender Mitochondrienfunktion, reduzierter DNA-Reparaturkapazität und veränderter epigenetischer Regulation. NAD+-Repletion ist deshalb einer der am intensivsten erforschten Ansätze im Anti-Aging-Bereich.

Thymalin -- Immunsystem und Alter

Thymalin adressiert einen Aspekt des Alterns, der oft übersehen wird: die Involution der Thymusdrüse. Ab der Pubertät schrumpft der Thymus zunehmend und wird durch Fettgewebe ersetzt. Die Folge ist eine fortschreitende Abnahme der T-Zell-Produktion -- ein Prozess, der als Immunoseneszenz bezeichnet wird.

Thymalin ist ein Peptidextrakt, der die Thymusfunktion moduliert und in der Forschung zur Wiederherstellung der adaptiven Immunantwort im Alter eingesetzt wird.

Welches Peptid für welches Forschungsziel?

Wer einen breiten Multi-Target-Ansatz untersuchen will, beginnt sinnvollerweise mit KLOW-80. Der Blend deckt mehrere Pathways ab und vereinfacht das Forschungsprotokoll erheblich.

Für fokussierte mitochondriale Forschung ist die Kombination aus SS-31 und MOTS-c besonders spannend -- SS-31 schützt die Membranintegrität, MOTS-c aktiviert die metabolische Signalkaskade. Zwei unterschiedliche Ansatzpunkte am selben Organell.

Geht es um Telomerbiologie und Pinealdrüsenfunktion, ist Epitalon die naheliegende Wahl.

Für Forschung an zellulärer Energieproduktion und Sirtuin-Aktivierung führt kein Weg an NAD+ vorbei.

Und wer Immunoseneszenz untersucht, findet in Thymalin einen spezifischen Ansatzpunkt.

Rekonstitution nicht vergessen

Alle lyophilisierten Peptide müssen vor der Verwendung mit Bacteriostatic Water rekonstituiert werden.