Zubehör für Peptid-Forschung: Bakteriostatisches Wasser & mehr | PeptidesDirect
Alles über Zubehör für die Peptid-Forschung: Bakteriostatisches Wasser, Rekonstitution, Lagerung. Was Sie neben Peptiden für Ihr Labor brauchen.
Zubehör für die Peptid-Forschung: Was Sie neben Peptiden brauchen
Wer sich ein hochwertiges Peptid bestellt, aber bei der Rekonstitution oder Lagerung schludert, kann die Ergebnisse gleich vergessen. Das Peptid selbst ist nur ein Teil der Gleichung -- das richtige Zubehör entscheidet darüber, ob Ihre Forschungsdaten am Ende belastbar sind oder nicht.
Bakteriostatisches Wasser -- Das Standardlösungsmittel
Was genau ist bakteriostatisches Wasser?
Bakteriostatisches Wasser (Bacteriostatic Water for Injection, BWI) besteht aus sterilem Wasser mit 0,9 % Benzylalkohol als Konservierungsmittel. Der Benzylalkohol unterdrückt das Wachstum von Bakterien und anderen Mikroorganismen -- ein entscheidender Vorteil gegenüber reinem sterilem Wasser.
Warum nicht einfach steriles Wasser?
Auf den ersten Blick scheint steriles Wasser ausreichend. Der Unterschied zeigt sich allerdings nach der ersten Entnahme. Steriles Wasser ist bei Anbruch keimfrei, bleibt das aber nicht, sobald eine Nadel durch den Stopfen geht. Bei jeder weiteren Entnahme steigt das Kontaminationsrisiko erheblich. Deshalb ist steriles Wasser eigentlich nur für die Einmalverwendung gedacht.
Bakteriostatisches Wasser hingegen bleibt durch den Benzylalkohol auch nach mehrfacher Entnahme mikrobiologisch stabil -- bis zu 28 Tage nach Anbruch. Genau das macht es zum Standard in der Peptidforschung, wo ein Vial typischerweise über mehrere Tage oder Wochen beprobt wird.
Unser bakteriostatisches Wasser
Steriles Wasser in USP-Qualität mit 0,9 % Benzylalkohol. Sterilfiltriert, kontrolliert abgefüllt. 15,00 EUR.
Das bakteriostatische Wasser von PeptidesDirect wird aus sterilem Wasser in USP-Qualität hergestellt, enthält 0,9 % Benzylalkohol und ist sterilfiltriert und unter kontrollierten Bedingungen abgefüllt. Es ist für Forschungszwecke bestimmt -- eine pharmazeutische Zulassung ist dafür nicht erforderlich.
Bakteriostatisches Wasser bestellen
Peptide richtig rekonstitutieren
Lyophilisierte Peptide liegen als gefriergetrocknetes Pulver vor. Bevor sie in Versuchen eingesetzt werden können, müssen sie in Lösung gebracht werden -- das ist die Rekonstitution. Klingt simpel, aber ein paar Fehler an dieser Stelle und das Peptid verliert seine Integrität.
Was Sie dafür brauchen
Sie benötigen bakteriostatisches Wasser als Lösungsmittel, Insulin-Spritzen (1 ml, 29-31 Gauge) für präzise Volumina, Alkoholtupfer zur Desinfektion der Gummistopfen und natürlich das Peptid-Vial mit dem lyophilisierten Pulver.
Der Ablauf
Niemals schütteln
Spritzen Sie das Wasser niemals direkt auf das Pulver und schütteln Sie das Vial nicht. Beides kann die Peptidstruktur beschädigen. Stattdessen das Wasser langsam an der Glaswand herunterlaufen lassen und sanft schwenken.
Einen ausführlicheren Guide zur Rekonstitution finden Sie am Beispiel BPC-157: BPC-157 Reconstitution Guide. Die Grundprinzipien gelten für alle Peptide.
Peptide richtig lagern
Peptide sind empfindliche Moleküle. Wärme, Licht, Feuchtigkeit und Oxidation setzen ihnen zu. Die richtige Lagerung ist deshalb genauso wichtig wie eine saubere Rekonstitution.
Lagertemperaturen beachten
Lyophilisiertes Pulver: Am besten bei -20 Grad Celsius im Gefrierschrank -- idealerweise vakuumiert, trocken und dunkel gelagert. So bleibt es über Monate bis Jahre stabil. Im Kühlschrank bei 2-8 Grad Celsius für kürzere Zeiträume (Wochen bis einige Monate) ebenfalls akzeptabel.
Rekonstitutierte Lösung: Kühlschrank (2-8 Grad Celsius), innerhalb von zwei bis vier Wochen aufbrauchen. Bei Raumtemperatur nur während der aktiven Arbeit vertretbar.
Typische Fehler
Wiederholtes Einfrieren und Auftauen gehört zu den häufigsten Problemen. Jeder Freeze-Thaw-Zyklus kann die Peptidstruktur beschädigen. Vermeiden Sie ausserdem direkte Lichtexposition -- viele Peptide sind photosensitiv. Dunkle Vials oder Alufolie schaffen hier Abhilfe. Reinigen Sie den Stopfen vor jeder Entnahme mit einem Alkoholtupfer, um Kontamination zu vermeiden. Und selbst kurze Wärmeexposition kann schon ausreichen, um ein empfindliches Peptid zu degradieren.
Mehr zur Lagerung: Peptide Storage Guide
Besonderheiten je nach Peptidkategorie
Die Grundprinzipien der Rekonstitution und Lagerung gelten für alle Peptide. Trotzdem gibt es bei einzelnen Kategorien Punkte, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Bei Healing-Peptiden wie BPC-157, TB-500 oder GHK-Cu ist BPC-157 vergleichsweise robust, während TB-500 empfindlicher auf Schütteln reagiert.
Longevity-Peptide wie Epitalon, SS-31 oder MOTS-c erfordern besondere Vorsicht bei Lichtexposition -- Epitalon ist hier besonders empfindlich.
Kognitive Peptide wie Semax, Selank oder PE-22-28 lassen sich nach Standardprotokoll handhaben, ohne besondere Ausnahmen.
Hormonelle Peptide wie HGH, Ipamorelin oder CJC-1295 verdienen besonders schonende Handhabung -- allen voran HGH.
GLP-1-Agonisten wie Semaglutide, Tirzepatide oder Retatrutide folgen ebenfalls dem Standardprotokoll.
Immer zusammen bestellen
Bestellen Sie bakteriostatisches Wasser immer zusammen mit Ihren Peptiden. Es gibt wenig Frustrierenderes, als Research-Grade-Peptide vor sich zu haben und kein Lösungsmittel griffbereit.
Häufige Fragen
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Bakteriostatisches Wasser kostet 15,00 EUR und lässt sich direkt zusammen mit Peptiden in einer Bestellung aufgeben.
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